Sonntag, 24. Juli 2011

Chroniken von Vana'Diel Kapitel 22 ( Auf der Flucht)

 Das Schiff legte am Hafen von Jeuno an, die Segel wurden eingeholt und die Taue fest gezurrt. Kafahlors und Khira gingen von Bord und streckten die Beine. Sie liefen geradewegs in das Wohnviertel des Hafens, Khira rannte gleich zu den Ständen um sich die Waren anzusehen. Kafahlors befragte einige der Leute nach Cevh und seinen Freunden, die Leute verwiesen ihn nach Ober-Jeuno, in die Herberge. Kafahlors macht sich sorgen um Cevh, der fremde Magier war stark gewesen. Kafahlors und Khira stiegen die Treppen hinauf und gelangten nach Ober-Jeuno. In der Herberge sagte man ihnen, dass die Gruppe sich schon verabschiedet habe, weil der Graf sie zu sich gerufen habe. Gemeinsam mit Khira machte Kafahlors sich auf den Weg in die Gärten.

Cevh und Saxon hatten Proviant eingekauft und schauten sich noch die die Waren der Tuchhändler an. Saxon prüfte gerade den Stoff einer Tunika, als er bemerkte dass sie Verfolgt wurden. Saxon stupste Cevh in die Seite „Hey schau dir den Kerl an, der läuft uns schon die ganze Zeit hinterher" unauffällig schaute Cevh in dessen Richtung. Cevh sah das der Mann die Farben des Grafen trug und bewaffnet war „Da stimmt etwas nicht" sagte er und zog Saxon mit sich. Als der Mann sah das Cevh und Saxon flüchten wollten gab er Alarm. Im nu waren Cevh und Saxon von Soldaten des Grafen umringt. Cevh zog sein Rapier „Wir haben nichts Unrechtes getan, lasst mich und meinen Kameraden unserer Wege ziehen" sagte er und schob Saxon hinter sich.

Einer der Männer, der seiner Uniform zu Urteilen ein Offizier war, trat auf die beiden zu „Wir handeln auf Befehl seiner Lordschafft, ihr folgt mir in den Palast und werdet Jeuno nicht verlassen" er fasste an sein Schwert „oder wir Zwingen euch mit uns zu kommen". Cevh schaute sich um, es waren zu viele um sich mit ihnen zu schlagen, andersrum, würden er oder Saxon Magie anwenden, könnten unschuldige verletzt werden. Saxon wurde immer aufgeregter, das Adrenalin pochte in seinem Schädel. Er griff in seine Tasche und zog ein Pergament mit einem Zauber heraus, ohne sich zu vergewissern was der Zauber bewirkte, sprach er die Formel.

Cevh wurde in blaues Licht gehüllt, lila Blitze zuckten darin und dann löste er sich in nichts auf. Saxon war erschrocken „ Verdammt, verdammt" fluchte er und zog ein anderes Pergament hervor. Die Verblüffung der Soldaten nutzte er und sprach die Formel. Diesmal hüllte er sich selbst in blaues Licht und mit einem zischen verschwand er ebenfalls.


Lodrik und Bullwey stürmten die Treppe hinab. Plötzlich kollidierten sie mit jemandem. Lodrik rappelte sich als erster auf „Kafahlors? was machst du denn hier?" Fragte er, als Kafahlors berichten wollte was nach ihrer Abreise in Bastok geschehen war unterbrach Bullwey ihn „keine Zeit wir müssen weg, der Graf ist hinter uns her". Ohne zu fragen, nach dem warum und wieso, machte Kafahlors ihnen deutlich sie sollen ihm folgen. Khira, Kafahlors, Lodrik und Bullwey rannten zum Tor das in die Batallia-Tiefen führte. Doch auf halber Strecke waren schon die Wachen hinter ihnen. Kafahlors erkannte eine gruppe Reiter, die gerade das Tor Passierten. Kafahlors Steuerte auf den ersten der Reiter zu, einem Großgewachsenen Paladin, in weißer Rüstung. Mit Lauter Stimme rief Kafahlors „Selbina, Selbina" und warf sich gegen das Chokobo des Ritters, das dieser von seinem Reitvogel fiel.


Der Paladin griff Kafahlors am Kragen „Wie kannst du es wagen, Kellerassel, Männer ergreift sie und bringt sie aus der Stadt, ich will sie von den Zinnen hängen sehen" Das Gefolge des Ritters, packte die Vier Flüchtlinge und schob sie zum Tor hinaus. Als sie auf der Brücke waren ließen die Männer von ihnen ab „ Danke Hades, du kamst im richtigen Augenblick" sagte Kafahlors keuchend und nickte dem Ritter zu. „Verdammt Kafahlors, was hast du nun wieder angestellt" gab der Paladin zur Antwort. Der Tross erreichte das Festland, doch die Wachen des Grafen waren immer noch dicht hinter ihnen „ Los mir nach" rief der Ritter und zeigte auf eine Verfallene Ruine „ dort können wir uns verstecken und alles bereden" einer nach dem anderen verschwand in der alten Zitadelle. Kaum war der Letzte durch das Tor, wurde es von unsichtbarer Hand geschlossen.


Nette und Shir hatten Unter-Jeuno erreicht, die Wachen waren ihnen dicht auf den Fersen. Schweißgebadet und außer Atem, lehnten sie sich an eine Tür und holten Luft. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Kräftige Hände zogen die beiden in das Haus. Die beiden schauten in ein emotionsloses Gesicht, ein Elvaan mit Fremdländischem aussehen, die Haare zu einem Wolfsschwanz zusammen gebunden.


Der Elvaan schlug die Tür zu „wer seid ihr und warum will der Graf euch fangen" fragte er mit klangloser stimme. Shir schaute erst Nette an, dann den Elvaan „wir sind Diebe" sagte er und hörte wie die Wachen vorbei liefen. Der Elvaan lächelte kalt „Du bist kein Dieb und lügen kannst du auch nicht, los kommt mit" Shir und Nette folgten ihm. Der Elvaan ging zu einem Menschen, der Anscheinend der Anführer war und flüsterte mit ihm, dann kam er wieder zu Shir und Nette „Wir bringen euch hier weg, kommt mit" sagte er und ging eine Treppe hinab. Shir und Nette folgten ihm, die Waffen griffbereit. Die Treppe führte zu einer Anlegestelle, ein kleines Schiff war am Kai fest gemacht. Nette beschaute sich da Schiff und Fragte „Wohin bringst du uns" ohne sich umzuschauen sagte der Elvaan „weg von Jeuno, du kannst mir Vertrauen und mitkommen oder hierbleiben und Sterben". Shir und Nette wussten dass sie keine Wahl hatten und folgten dem Elvaan auf das Schiff. Die Leinen wurden losgemacht und die Segel gesetzt, dann verließen sie Jeuno. Shir ging zu dem Elvaan der Der Vorne am Bug stand und Befehle erteilte „wenn wir schon Gemeinsam reisen, dann sage uns deinen Namen, Ich bin Shir und meine Gefährtin ist Nette". Der Elvaan schaute Shir tief in die Augen und sagte „Mein Name ist, Itaban Yamada"
Raziael
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