Samstag, 12. März 2011

Chroniken von Vana'Diel Kapitel 3

 Nach einigen Tagen wurde Shir in das Schloss gerufen, in der Kampfarena hatten sich, Krieger, Magier, Schwertmeister und andere versammelt, Abenteurer aller Rassen waren vertreten.
Der König hatte Ork's Fangen lassen denen sich die Anwärter stellen mussten. Shir stand vor dem Eingang der Arena, er war neugierig auf die Kämpfer und darauf wer ihn begleiten würde. Jemand stupste ihn an, es war Folli, der Berater des Königs, „Schau an der Tapfere Jüngling", der Taru sah die Waffe die Shir bei sich trug und weil es bis zum Beginn der Kämpfe noch dauerte bat er Shir ihn zu begleiten.

Sie gingen in ein Gewölbe voll mit Schriftrollen, „Warte bitte" verlangte der Taru, er stellte sich auf eine Plattform und schnippte mit den Fingern, gleich einer Feder schwebte er in die Höhe, Shir wollte es ihm gleich tun, doch wie sehr er sich bemühte, es bewegte sich nichts ihm taten nur sie Finger weh. Der Taru kam herunter mit einigen Schriftrollen, er legte sie auf einen Tisch und entfaltete eine Schriftrolle, die Zeichnung auf dem Pergament glich der Waffe die Shir bei sich trug, laut lass der Taru den Text vor.

                                    Die Waffe des Dunkelritters
Geschmiedet aus dem härtesten Dunkelstahl und gehärtet in Dämonenblut, ist die Sense eine Tödliche Waffe die nicht unterschätzt werden darf. Die Genetik des Dämonenblutes wird auf den Stahl übertragen, es gibt ihm die eigenschafft Seelen zu Fressen. Durch Jede Seele die aufgenommen wird, erringt die Waffe mehr Macht und stärke. Doch sei gewarnt, die Sense verfügt über ein Eigenleben und einen starken willen. So mancher Tapfere Recke, der diese Waffe zu beherrschen versucht hat, wurde des Lebens beraubt, Sei gewarnt.

Der Taru überreichte Shir das Pergament „ Das sind Schriften und Zaubersprüche, wir haben sie bei Ausgrabungen entdeckt, vielleicht sind sie dir von nutzen auf deiner reise", sagte der Taru.
Shir schaute die Sense lange an und sagte leise „ Sie hat mich auserwählt, ich werde lernen sie zu beherrschen". Shir lass die Pergamente und lernte alles auswendig, die Signale von Trompeten holten ihn in die Wirklichkeit zurück.
Der Taru ging hinaus in Richtung der Arena, Shir folgte ihm, draußen angekommen vernahmen sie lautes Rufen und Panik, einer der Ork's war ausgebrochen.
Der Ork schlug wild um sich, Soldaten gingen schwerverletzt zu Boden, er riss einem Tempelritter das Schwert aus der Hand und stürmte auf Folli Folli los.

Shir sprang zwischen die beiden und wehrte den Angriff ab. Mit einigen Ausfällen trieb er den Ork zurück. Die Unerfahrenheit machte Shir zu schaffen und er wurde Zweimal getroffen. Sein Oberarm und Schenkel zeigten klaffende Wunden. Shir griff immer wieder an, doch der Blutverlust schwächte ihn. Er entsann sich der Zaubersprüche, laut sprach er einen aus. Das Erstaunen in der Wutverzehrten Fratze des Beastman war nicht zu übersehen, Das Schwert das er zuvor noch wie eine Feder geschwungen hatte, wurde schwer, so schwer dass er es mit Zwei Händen führen musste.
Shir hingegen war erfüllt von neuer Kraft und griff erneut an, doch etwas anderes geschah mit ihm, jede Empfindung von Gnade und Mitleid waren erstickt, Shir Hasste den Ork, mehr als dass, er Wollte den Ork töten. 


Shir streckte den Ork nieder. Er öffnete ihm die Kehle, mit einem Rundschag ausgeführt mit der Sense. Der Ork sackte zu Boden. Auf den Knien hauchte er sein Leben aus. Shir stand da wie angewurzelt. aus dem toten Kadaver löste sich ein Schatten und drang in die Sense ein. Wieder empfand Shir diese Euphorie - doch diesmal war es anders.Es war intensiver, wilder. Die Masse der Zuschauer beruhigte sich langsam, dann kündigten die Trompeten den ersten Kampf an.
Raziael
        
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