Sonntag, 19. Februar 2012

Chroniken von Vana'Diel Kapitel 50 ( Das Ende der Finsternis)

 Die Abenteurer machten sich bereit, mit einem Gebet an Altana hießen sie den kommenden Tod willkommen und hoben die Waffen zum letzten Streit. Plötzlich legte sich ein Schatten auf die Gefährten und eine Feuerwalze hüllte die Angreifer in ein Tödliches licht.  Es war der Drachen eines Dragoon. Kafahlors und Khira eilten den Abenteurern zu Hilfe, ihnen folgte Hades von Rosemundt mit seinen Rittern und Knappen. Lodrik stieß einen triumphieren Schrei aus: „ Wir sind die Kinder von Altana und werden die Finsternis hinwegfegen" alle stimmten in den Schlachtruf ein. Cevh reichte Kafahlors die Hand „ Wie seid ihr hergekommen?"Fragte er den Dragoon, doch Kafahlors winkte ab „für Erklärungen ist später Zeit" gab er zur Antwort und warf sich in den Kampf.

Immer Mehr der Former drangen auf die Abenteurer ein. Cevh rief Saxon zu „ Elementare Explosion" Saxon begriff sofort und zog Morrigan zu sich, zeigte auf ein Gruppe Former und sagte sie solle einen Erdzauber wirken. Morrigan verstand gar nichts, ein einfacher Zauber würde doch kaum etwas ausrichten „Tu es einfach" schrie Saxon. Morrigan wusste nicht so recht aber tat es.

Der Boden unter den Gegner begann kaum sichtbar zu beben. Saxon gab Cevh ein Zeichen worauf der Rotmagier seinen zauber wirkte, dann sang Saxon seine Formel. Die Magie vermischte sich und entfachte eine Elementare Kettenreaktion. Es schien als würden die Zauber mit einander streiten und katapultierten sich gegenseitig in die Höhe. Teile der Mauren stürzten ein und begruben die Angreifer. Steinerne Lanzen wuchsen aus dem Boden und durchbohrten die Soldaten des Promathia.

Das Feld war etwas gelichtet und den Abenteuern gelang es in die Burg ein zu dringen. Sie war in einer Vorhalle angekommen als ein erneuter angriff bevorstand. Wieder waren Former, doch diese waren anders. Im Aussehen glichen sie Elvaan, Galkas und Mithras und sogar Tarutaru waren zu erkennen. Ihre Haut war schwarz, die roten und von Hasserfüllten Augen ruhten tief in ausdruckslosen Gesichtern.
Khira rief einen Ihrer Dämonen, Garuda die Göttin des Windes. Wieder entbrannte der Kampf. Hades rief befehle und baute seine Leute strategisch auf, um nicht noch mehr von ihnen zu verlieren. Kafahlors rief Lodrik zu: „seht zu das ihr weiterkommt, wir halten die Stellung und beeilt euch."  Lodrik gab es weiter an die anderen, niemand war zufrieden mit dieser Entscheidung, Jedoch war ihnen bewusst dass ihre Mission beendet war sollten alle sterben. 

Der Winddämon vollführte eine mächtige Attacke und schlug eine Schneise in die Reihen der Gegner. Das war der Moment auf den sie gewartet hatten, die Sieben Gefährten rannten los in den großen Gang. Und ließen die Schlacht hinter sich. Hades führte seine Streiter an, er schlug mit Schwert und Schild gezielt um sich und streckte viele der Feinde nieder. Der Drache Unterstützte sie aus der Luft und deckte die Former in Feuer. Das Klirren der Waffen vermischte sich mit dem schreien der Verletzten und Sterbenden, eine Arie des Schreckens erhellte die Hallen  des schwarzen Schlosses. Kafahlors war ein Tarutaru aufgefallen der reglos auf einer umgestürzten Säule verharrte, als würde er auf etwas warten. Khira schickte erneut Garuda gegen die dunklen Streiter Promathias, dabei kam der Winddämon in die Reichweite des reglosen Tarutaru.
Plötzlich bewegte sich das Kleine Geschöpf, er kreuzte die Arme und flüsterte Silben.

 Dann ging alles unglaublich schnell. Khiras Dämon erstarrte als wäre er eingeschläfert worden, wieder hob der Tarutaru die Arme und flüsterte. Ein Greller und unglaublich Mächtiger Eiszauber traf den Dämon. Khira krümmte sich vor Schmerzen als wäre sie selbst von dem Zauber getroffen worden. Der Winddämon löste sich auf und verschwand. „Erledigt den Magier" rief Hades seinen Bogenschützen zu. Sogleich legten sie ihre Pfeile auf die sehnen und zielten auf den Tarutaru. Ein Schatten aus Pfeilen flog auf den Magier zu, doch kurz vor ihm fielen die Geschoße zu Boden. Der Former wirkte wieder einen Zauber, diesmal fielen Scharfe Eiszapfen auf die Krieger, schreiend wälzten sie die Knappen in ihrem eignen Blut. Kafahlors hatte alles mit angesehen. Die Pfeile waren auf das Herz des Magiers gerichtet gewesen, vieleicht war über ihm eine Schwachstelle. Er rannte los und hoffte dass sein Plan aufging. Der Dragoon sprang in die Höhe und tat einen lauten Pfiff.

Der Blaue Drache schoss heran und griff Kafahlors bei den Schultern und Trug bis über den Tarutaru, dann entließ der Drache seinen Meister aus seinen Krallen. Kafahlors fiel auf den Magier herab mit seiner Lanze zielte er auf den Kopf des Tarutaru.  Die Spitze der Lanze bohrte sich in den Schädel, trat aus dem Unterleib wieder hervor und drang in den Boden ein. Augenblicklich verdummten die Zauber, von der Lanze gehalten stand der Tarutaru da wie eine Vogelscheuche auf einem Kornfeld. Kafahlors  griff das Schwert eines gefallenen Formers und kämpfte sich zu Khira durch. Die Mithra lag am Boden mit Schmerzverzerrten Gesicht, als wäre sie selbst von dem Zauber getroffen worden. Kafahlors stellte sich vor sie und wehrte alle Angriffe ab. Hades indessen befahl seinen Leuten sich etwas zurück zu ziehen. Der Paladin und seine knappen stürmten in Richtung des Schlosshofes als wollen sie flüchten.


 Die Soldaten des Promathia folgten ihnen. In ihrem grenzenlosen Hass gegen die Kinder Altana sahen sie nicht die Schwarzen Metallkugeln und die ausgelegte spur Schwarzpulver, die  Hades und seine Leute hatten liegen lassen.
Als die Former die Kugeln passiert hatten, setzte Hades sein Horn an die Lippen und blies ein Signal. Die Bogenschützen wurden empor gehoben. Mit Brandpfeilen schossen sie auf das ausgelegte Schwarzpulver. Bald gab es die ersten Explosionen, die Feinde wurden durch die Luft geschleudert und die Wände der Burg mit Blut geziert. Nun war das Kräfteverhältnis ausgeglichen. Hades von Rosemundt setzte das Horn an seinen Mund und blies zum Angriff.
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Die Sieben Abenteurer liefen so schnell sie konnten. Saxon und Morrigan verließen bald die Kräfte, mit ihrer geringen Größe hatten sie Mühe mit den anderen Schritt zu halten. Bullwey trug Saxon und Cevh hatte sich Morrigan angenommen. Die Gruppe hatte bereits vier weitere Hallen durchquert als sie abrupt stehenblieben. Vor ihnen standen Riesige Puppen aus einer Art Metall und Schwebende Gefäße mit einem Sich immer drehenden Ring in der Mitte. 

Alle schauten die Kreaturen an. Lodrik schob sich an Cevh heran „Sowas schon einmal gesehen oder darüber gehört?" fragte er im Flüsterton den Rotmagier, doch Cevh verneinte. Shir griff in seine Tasche, denn es fühlte sich ungewöhnlich warm an. Der Kristallsplitter hatte begonnen zu Glühen „wir müssen ganz nah am Ziel sein" sagte er leise. Die Puppen und die schwebenden Töpfe hatten sich noch nicht geregt, doch waren die Abenteurer sich ganz sicher dass ein Kampf mit diesen Maschinen der Finsternis unausweichlich war. Cevh wandte sich an Shir „wenn wir Angreifen läufst du weiter" der Dunkelritter schüttelte den Kopf „Ich werde euch nicht im Stich lassen. Wir haben es gemeinsam begonnen und werden es zusammen beenden." 


Cevh schaute Shir Wütend an und sagte: „ Es kommt nun nicht mehr auf die Gemeinschafft an, Es geht um ganz Vana'Diel. Du hast den Kristall gefunden, du bist sein Hüter und du musst ihn Heilen." Dann gab er Anweisungen an die anderen „Morrigan, du beherrscht einen Heilzauber, unterstütze Nette.  Saxon, du und Ich übernehmen die Töpfe, sie scheinen Magisch zu sein. Lodrik und Bullwey, ihr zerlegt die Puppen, aber seid vorsichtig. Wenn ich ein Zeichen gebe wirken Saxon und ich einen Schlafzauber und andere Schwächungsmagie. Shir sobald wir unsere Schlafzauber wirken läufst du los, noch Fragen?" alle schüttelten schweigend die Köpfe. Shir barg den Kristall wieder in seiner Tasche um ihn nicht zu verlieren, Cevh setzte den Lichtstab zusammen den er Von dem Ork bekommen hatte. Saxon nahm Morrigan in den Arm und küsste sie, dann sagte er: „ Wenn wir das überstehen, dann verspreche ich nie mehr zu Kämpfen" Morrigan Lächelte mit Feuchten Augen und sagte: „lass uns erst mal hier rauskommen, dann sehen wir weiter."


Nette begann als erste, sie wirkte Schutzzauber. Cevh wirkte Phalanx und steinhaut auf sich. Kaum waren die Zauber gesprochen griffen die Maschinen an. Alle waren überrumpelt den die Schwebenden Töpfe wirkten Magie, Die Puppen schlugen mit einer ungeheuren Kraft zu, Lodrik und Bullwey wurden nicht verletzt doch gingen hart zu Boden. Cevh gab Saxon das vereinbarte Zeichen und rief: „ Shir laufe los" beide Magier wirkten Großflächige Schlafzauber, Shir rannte los. Die Gegner blieben reglos stehen, doch nicht für lange. Einer der Töpfe drehte sich und wirkte einen Zauber, Morrigan fiel betäubt zu Boden. Ohne die anderen anzuschauen sagte er: „Leute, wir haben ein Problem."
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Shir rannte immer weiter. Das Pulsieren des Kristalles wurde immer Heftiger, was ihm sagte das er seinem Ziel immer näher kam. Bald war der Gang zu Ende und er stand in einer Riesigen runden Halle. Der Durchmesser des Raumes fasste mehr als dreihundert Schritte. Im östlichen Teil war ein Lager auf dem eine Seltsam Leuchtende Gestalt ruhte „das muss Altana sein" sagte Shir leise zu Shir selbst. Sein Blick wanderte weiter und erblickte am anderen Ende der Halle eine Art Altar. Auf dem Schrein waren Zwei Goldene Stangen mit Einfassungen aufgestellt worden, in einer der Einfassungen befand sich die Hälfte eines Kristalles.
Shir lief auf den Altar zu, doch plötzlich versperrte ihm ein Gigantisches Wesen den Weg. Das Wesen hatte einen schwarzgeschuppten Körper, die Hände waren lange Klauen und aus dem Hässlichen Schädel wuchsen lange Hörner. 


„Promathia" hauchte Shir leise. Der Gott Grinste Böse und entblößte eine Reihe messerscharfe Zähne. Mit Rotfunkelnden Augen wurde der Dunkelritter gemustert, dann sagte das Wesen: „ Gebe mir den Kristall und ich werde dich Reich belohnen, alles was du begehrst will ich dir geben, Kind von Altana."
Shir schob seine Hand in die Schlinge an seiner Sense, Hass und Trauer erwachten in seinem Herzen „Du kannst mir nichts geben, du hast mir schon alles genommen." Mit diesen Worten Griff der Dunkelritter den Gott an. Promathia hob seine Klaue und ein Flammenschwert erschien aus dem nichts. Die Waffen trafen aufeinander, Feuer und Blitze stoben umher. Immer wieder ließ der Dunkelritter die Sense kreisen und auf Promathia niedergehen. Der Gott Wuste sich zu verteidigen und auch aus zu teilen. Bei jedem Hieb den Shir abwehrte gingen wellen des Schmerzes durch seinen leib.

Shir schlug mit voller Kraft zu, sein Hass wurde immer grösser und Promathia immer stärker. Promathia täuschte einen Ausfall an auf den Shir einging, zu spät sah er das Bein des Gottes das ihm den Boden unter den Füßen wegfegte.
Shir fiel hart auf den Rücken, Promathia hob sein Schwert zum tödlichen Schlag.  Jedoch der Hieb wurde geblockt von einem Weiß leuchtenden Schwert. In den Augen des Gottes war erstaunen zu erkennen. Der unbekannte Retter setzte nach, die Klinge streifte das Gesicht des Finsteren Gottes. Geblendet taumelte Promathia umher. Shir traute seinen Augen nicht, vor ihm stand Liliane gekleidet in einer Weißen Rüstung, ihren Rücken zierten weiße Flügel und in der Hand hielt sie das Leuchtende Schwert. Sie Lächelte ihm zu und sagte mit sanfter Stimme: „ Kann man dich den nie allein lassen? Lasse dich nicht vom Hass beherrschen, töte nicht meine Liebe in dir" dann war sie verschwunden.


Shir erhob sich, er riss sich Lilianes Amulett vom Hals und wickelte es sich um das Handgelenk. Erneut stürzte er sich auf den Gott. Noch im Laufen sprach er den Zauber den er in San'Doria von dem gelehrten bekommen hatte. Shir entfachte den Seelenfresser.
Die Sense traf das Schwert des Gottes und die Brennende Klinge zerbärste in tausend Stücke. Immer wieder holte Shir sich das Gesicht von Liliane in seine Gedanken und das machte ihn Stark. Die Sense Traf den Gott immer und immer wieder, schwere wunden klafften in dessen Leib, doch mit jedem Treffer nährte sich die Waffe mit der Lebensenergie von Shir.

Wann immer er konnte schluckte Shir eine Heilportion. Dann endlich ging der Gott zu Boden. Shir fühlte kaum noch Leben in sich. Mit letzter Kraft lief er zu dem Altar, holte den Splitter aus seiner Tasche und fügte die beiden Hälften aneinander. Als der Kristall geheilt war wurde eine Kraftwelle freigesetzt, Shir wurde von dem Altar weg geschleudert und die Burg erzitterte. Die Leuchtende Gestalt auf dem Lager regte sich und erhob sich. Langsamen Schrittes ging sie auf Promathia zu, dieser versuchte weg zu kriechen „nein, geh weg, Ich will nicht zurück" schrie er und in seiner Stimme klang furcht.

Altana hob den verletzten Gott empor und drückte ihn an sich, beide wurden in ein Glühendes Licht gehüllt. Die Burg begann ein zu stürzen, Mauerteile stürzten herab und zerschlugen auf dem Boden. Shir versuchte aus der Halle zu flüchten, doch er wurde von einem herabfallenden Steinbrocken getroffen. Alles drehte sich um ihn dann wurde ihm schwarz vor den Augen, Stille undendliche Stille.
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Hades und seine Leute waren zu Lodrik und den anderen gestoßen, nur mit großen Verlusten konnten sie die Maschinen zerstören. Als sie die Halle erreichten war außer Shir nichts zu sehen. Bullwey nahm den bewusstlosen Elvaan auf die Schulter, dann galt es dem Einstürzenden Gebäude zu entkommen. Sie verließen die Halle und folgten einem Gang der an einer Treppe endete. Sie Stürmten die Stufen empor und gelangten ins Freie. Lodrik schaute über die Palisaden und Fluchte laut „verdammt das sind mehr als dreitausend schritt bis nach unten" alle Hoffnung schien verloren. Plötzlich erklang ein knatterndes Geräusch „Das wurde aber auch Zeit" rief Hades. Über den Kämpfern erschien ein Fliegendes Schiff das von sich drehenden Propellern in der Luft gehalten wurden. Seile wurden herab gelassen an denen Lodrik, Hades und alle anderen herauf gezogen wurden. Sobald alle an Bord waren gab Hades den Befehl zum Abflug.
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Als Shir erwachte wusste er erst nicht wo er sich befand, doch nach und nach kam die Erinnerung zurück. Erleichtert hörte er das alle seine Freunde Wohlauf mit ihm dem Inferno entkommen waren, betrauerte er die Tapferen Soldaten die gefallen waren. Mit Hilfe von Nette ging er an das Fenster, Der Himmel war Strahlend blau und über dem La'Thaine Plateau Entstand ein Regenbogen. Auf den Straßen spielten Kinder und stritten wer Lodrik der Krieger und wer Nette die Weiße sein Durfte. Andere hatten sich Hüte aus rotem Stoff gemacht und mit einer Chokobo Feder geziert, laut Prahlten sie dass sie einmal Rotmagier werden wollen.
Die Abenteuer wurden öffentlich geehrt und zu Helden von Vana'Diel benannt, ein Jedes Kind auf dem Kontinent sollte von nun an die Namen: Lodrik, Bullwey, Nette, Shir, Saxon und Cevh kennen und ebenso die Namen derer die sich dem Kampf gegen die Finsternis angeschlossen hatten.

Als die Zeit gekommen war trennten sich die Wege der Gruppe. Lodrik und Nette gingen nach Bastok, Kafahlors und Khira kehrten in ihre Siedlung zurück. Bullwey, Saxon und Morrigan zog es nach jeuno um dort eine Taverne zu eröffnen, Cevh ging nach Windurst um dort an der Schule die Rotmagie zu lehren. Shir blieb in San'Doria und versuchte seinen großen Verlust zu verarbeiten.
Promathia war geschlagen und das Leid etwas gedämpft, jedoch die Gefahr durch die Beastman war noch nicht gebannt. Doch blieb die Frage warum der Gott sich den Abenteurern entgegenstellte, obwohl er laut der Legende hätte schlafen sollen. Diese Frage blieb Unbeantwortet. Den Freunden standen noch viele Abenteuer bevor, doch das ist eine andere Geschichte.

                                                             Ende

              
Raziael
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