Freitag, 25. Februar 2011

Zwei wilde Biker

 Ein kleines Dorf in der Eifel, Nostalgisch liegt es inmitten von Felder und ackern. Die Bewohner gehen jeden Sonntag in die Kirche und befolgen die Gesetze, Standard eben. Doktor Hansen hat Urlaub, eine Zeit auf die er sich Jedes Jahr freut, in dieser Zeit nimmt er frei Von Arbeit und Familie und Lässt sich gehen. Auf seiner Harley-Davidson V-Rod 2001 Fährt er in das Dorf ein, er hat sich hier mit seinem Freund und Gleichgesinnten, Rechtsanwalt Schmidt, verabredet. ER stoppt vor einem Cafe und steigt von seinem Motorrad ab und klopft sich den Staub der Straße aus den Sachen, er Trägt Jeans mit Überhosen aus schwarzen Leder, Bikerboots, eine schwarze Lederjacke darüber eine Jeansjacke mit abgeschnittenen Ärmeln. Die Jeansjacke ist geziert mit einem Aufnähe, das ein Skelett auf einem Chopper zeigt, Blutrote Buchstaben formen das Wort "Road Family". Die Leute schauten ihn mit großen Augen an, sie hatten schon viel gesehen aber keine Rocker in ihrem Dorf. Doktor Hansen legte seinen Helm auf den Tresen und bestellte einen Kaffe, die Bedingung stellte eine Tasse vor ihn mit Milch und Zucker, er genoss das heiße Gebräu und wartete auf seinen Freund. Das Publikum das sich in dem Cafe befand waren meist Landwirte, außer einem Herrn der in einen Billigen Anzug gekleidet war, draußen stoppte ein weiteres Motorrad. Ein Mann trat in das Café, er trug einen schwarzen Lederkombi und eine Jeans weste mit der gleichen Aufschrift wie Doktor Hansen. Die beiden Männer gaben sich die Hand und schlugen die Schultern aneinander „ Jo man, schön dich zu sehen" sagte Doktor Hansen in einem Jugendlich gespielten Ton, sie setzten sich an den Tresen und sprachen miteinander. Der Mann in dem Billigen Anzug stand auf und stellte sich zu den beiden Bikern „Entschuldigen sie, ich bin Heinz R, Ich bin eine leitende Person im Kirchenvorstand und möchte ihnen sagen, das hier nur Anständige Menschen leben", die beiden Biker schauen den Mann an „Ja und?"fragt Rechtsanwalt Schmidt, den Mann streckt die Brust und sagt „wir wollen kein Gesindel, darum möchte ich dass sie uns verlassen". Die beiden Freunde schauen sich an und wie auf Kommando zucken sie mit den Schultern, sie bezahlen und gehen.
Zwei Monate später:
Heinz R wird beschuldigt einen Ministranten Unsittlich berührt zu haben, ein Bekannter gibt ihm die Adresse eines guten Rechtsanwaltes und meint dass dieser noch kein Fall verloren habe, Heinz Rotamond ruft am selben Tag noch an und macht einen Termin aus. Eine Woche später betritt er die Kanzlei, eine Sekretärin verweist ihn zu einer mit Leder verkleideten Tür, er tritt ein und traut seinen Augen nicht, vor sich sieht er den Rocker aus dem Café, nur dieses Mal in teurem Anzug und Krawatte. Er schildert sein Anliegen und wartet auf die Antwort, Rechtsanwalt Schmidt sieht den Mann Lange an dann sagt er „Nun dann, was Wir ich für den Anständigen tun können".
Raziael      
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